Das Beispiel der Schule Wylergut zeigt, dass eine Schulgemeinschaft dank des kollektiven Engagements aller Beteiligten konkret gegen Rassismus vorgehen kann.
Eine Diversity-Beauftragte (hier «Schlüsselperson» genannt) gibt innerhalb der Schule ihr spezialisiertes Wissen zur Rassismusprävention im Kollegium weiter. Mit der gezielten Aufbereitung für die Praxis stellt sie sicher, dass Lehrpersonen ihre Kompetenzen weiterentwickeln. Bei konkreten Vorfällen von Rassismus an der Schule spielt die Schulsozialarbeit eine zentrale Rolle bei Intervention und Beratung. Die Schule ist auch mit anderen Schulen und schulexternen Partnerinnen und Partnern im Austausch und Schülerinnen und Schüler werden in altersgerechte Aktivitäten einbezogen. Die Schulleitung schafft gemeinsam mit der Diversitätsverantwortlichen ein entsprechendes Umfeld, das die Reflexion, Partizipation und die nachhaltige Verankerung einer rassismuskritischen Schulkultur fördert.
Die Schulakteurinnen und -akteure gestalten auf diese Weise gemeinsam eine inklusive, respektvolle und nachhaltige Schule.