Der Dokumentarfilm «Bittere Orangen» zeigt anhand der Lebenssituationen zweier Erntehelfer in Kalabrien die Unterschiede zwischen konventioneller und Fair-Trade-Orangenproduktion und macht dabei strukturelle Ausbeutung sichtbar. In der dazugehörigen Unterrichtseinheit vergleichen die SuS die Produktionsmodelle, schlüpfen in verschiedene Rollen der Produktionskette und gestalten abschliessend ein eigenes Label.
Wie kann nachhaltige Ernährung gelingen? Das Lernmedium zur Planetary Health Diet lässt Lernende ihr Essverhalten reflektieren und eigene klimafreundliche Menüs entwickeln.
Das Lernmedium fördert die Auseinandersetzung mit Alltagsdilemmata. Durch Diskussionen und Gruppenarbeit werden Perspektivwechsel, Verantwortung, Empathie und nachhaltiges Denken gestärkt.
Im Kapitel «Managen und Ernähren» werden Produktion, Transport und Konsum von Lebensmitteln thematisiert. Mit Blick auf eine nachhaltige Ernährung werden Themen wie Wasser- und Bodennutzung, Biodiversität, Klimawandel, Arbeitsbedingungen und Foodwaste beleuchtet und Bezüge zum eigenen Alltag hergestellt.
Mit diversen Instrumenten erfahren die Lernenden, mit welcher Ernährungsweise sie ihre eigene CO2-Bilanz verbessern können. Sie werden aber dazu auch motiviert, sich gesellschaftlich zu engagieren.
Die Schüler/innen analysieren Gütesiegel tierischer Produkte. Der direkte Alltagsbezug ermöglicht es ihnen, ihr eigenes Konsumverhalten zu reflektieren.
Das fächerübergreifende Lernmaterial behandelt Ernährungsweisen und Food Trends. Neben dem Erwerb von Wissen und dem Kennenlernen von neuen Ansätzen (Planetary Health Diet), setzen sich die Schüler/innen differenziert mit Haltungen und Werten auseinander.
Wasser- und Stromverbrauch, Elektronik- und Plastikmüll, Mobilität, «Food Waste»: Diese Themen ziehen sich durch das Praxisbeispiel, welches auf einem Lernarrangement des Regionalen Didaktischen Zentrums (RDZ) in Gossau (SG) basiert.